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Zur Erinnerung 2010

2010

 

Diwali der DIG 2010

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Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg, nicht zuletzt durch die ausgezeichneten Mitwirkenden.

Nicht zu vergessen: Das köstliche Abendessen des Restaurants Badshah.

 

Die diesjährige Diwali-Feier unserer Hamburger Deutsch-Indischen Gesellschaft am 6. November  war äußerst gelungen.

Den zahlreichen Gästen in dem festlich mit Kerzen geschmückten Saal wurde ein mitreißendes, abwechslungsreiches Programm geboten.
Unser neuer Vorsitzender, Herr Dr. Hans Kaufmann, stellte zunächst in seiner Begrüßung die Ehrengäste vor und gab anschließend einen kurzen Abriss über die Arbeit der DIG und die zukünftigen Veranstaltungen und Planungen.
Nach kurzen Begrüßungsreden von Frau Julia Dautel, Vertreterin der Behörde für Kultur und Medien, und dem Vizekonsul S.R. Patnaik vom indischen Generalkonsulat Hamburg, entzündete Frau Patnaik die Öllämpchen zu Ehren der Göttin Lakschmi, der Göttin des Glücks und des Wohlstandes.

Frau Meena Das-Sharma und Herr Soubrata Roy führten als Moderatoren durch ein Programm, das außerordentlich Gefallen fand. Besonders gefiel, dass die Moderatoren alle Beiträge kompetent erläuterten.

Klassischer indischer Gesang (Amit Chakraborty), außergewöhnliche Instrumentalstücke für Violine und Tabla (Fuwad Tahiri, Asif Khan) wechselten ab mit klassischem indischen Tanz und Gazals, gesungen von Gholam Shabir-Khan. Vor allem begeisterte die kraftvolle Dhol- Darbietung von Kaka das Publikum.

In der Pause wurde ein umfangreiches indisches Essen serviert, das wie immer vorzüglich vom Restaurant Badsha zubereitet worden war.

Danach, frisch gestärkt, genoss man eine Bollywood-Tanzshow, choreographiert von Manu Singh und die gefühlvollen Liebeslieder von Gholam Shabir-Khan und dem Überraschungsgast Mr Singh? aus London.

Mit einem temperamentvollen Wettstreit zwischen Dhol und Tabla endete ein Diwali-Fest, das wohl allen gut gefallen hat.

(Noch eine kleine Anmerkung: Herr Dr. Kaufmann wies auf die Rajarampur Secondary School in der Nähe von Kalkutta hin, die vorbildliche Arbeit leistet, Kindern zu einem Schulabschluss verhilft und wenn möglich, eine weitere Ausbildung vermittelt. Die Schule wird aus Spenden erhalten, die jederzeit herzlich willkommen sind. Wenn Sie spenden möchten, wenden Sie sich bitte an unseren DIG-Schatzmeister Herrn Tapan Sen.)

Ansprache des Ersten Vorsitzenden der DIG Hamburg:

Herr Dr Hans W. Kaufmann

 

Liebe Freunde Indiens und der indischen Kultur, sehr geehrte Damen und Herren,

Dear friends of India and of the Indian culture,  Ladies and gentlemen,

 

es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie alle hier zum ersten Mal als neuer Vorsitzender im Namen der Hamburger Deutsch-Indischen Gesellschaft zur Feier von Diwali begrüßen zu dürfen.

Namentlich begrüßen möchte ich unsere Ehrengäste:

Frau Julia Dautel, als Vertreterin der Behörde für Kultur und Medien der FuHH. Wir danken der Kulturbehörde für ihre langjährige Unterstützung der Pflege der indischen Kultur in Hamburg;

Herrn Vizekonsul S.R. Patnaik als Vertreter des indischen Generalkonsulats in Hamburg, mit seiner Frau und seinen Kindern. Herr Patnaik vertritt heute den Herrn Generalkonsul Dr. Vinod Kumar, der zur Zeit in Indien weilt und – wie wir hörten – Hamburg demnächst verlassen wird, um andere Aufgaben zu übernehmen. Bitte grüßen Sie Herrn Dr. Vinod Kumar herzlich von uns. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Das indische Generalkonsulat ist für uns ein wichtiger Stützpunkt und ein wichtiges Bindeglied zwischen Hamburg und Indien.

Unseren „Ehrenpräsidenten“, Herrn Sibabrata Roy, der die Geschicke der Hamburger DIG über 25 Jahre lang geleitet und ein großes Netzwerk für die indisch-deutschen Bezie­hungen hier in Hamburg gegründet hat. Sein Rat und seine Erfahrung bleiben für uns von großem Wert.

Frau Corinna Nienstedt, die Bereichsleiterin International der Handelskammer Hamburg. Auch die HK HH unterstützt die Arbeit der DIG seit Langem in freundschaftlichem Geiste, so dürfen wir z.B. die schönen Räume der HK für unsere Jahres-Hauptversammlungen und für besondere Festveranstaltungen nutzen.

Frau Professor Dr. Tatiana Oranskaia, die Leiterin des Asien-Afrika-Instituts, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets der Universität Hamburg und Stellvertretende Leiterin der Abteilung Indologie (Neuzeitliches Indien). Frau Oranskaia verkörpert in idealer Weise die Verbindung zwischen der indischen Kultur und der Wissenschaft in Hamburg und ist der Arbeit der DIG ebenfalls eng verbunden.

Herzlich begrüßen möchte ich auch Frau Aruna Ghosh vom indischen Generalkonsulat, die uns stets hilfsbereit unterstützt (Lampen!) und Frau Heide-Marlen Jain, die in bewun­dernswerter Weise unsere Netzseite gestaltet und betreut.

Mein besonderer Gruß gilt der wohl Ältesten der hier anwesenden Gäste, meiner Schwie­germutter Frau Ingrid Mayer-Schröder, die mit ihren 92 Jahren darauf bestanden hat, heute aus dem Krankenhaus hierher zu uns zu kommen. Sie ist seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise mit Indien verbunden, nicht zuletzt durch ihre langjährige Entwicklungs­arbeit bei Bangalore, und ihr ist zu verdanken, dass ich heute hier stehe, weil sie mich vor langer Zeit für die DIG geworben hat.

 

Ich begrüße auch die Vertreter der zahlreichen befreundeten indischen Vereinigungen in Hamburg und des German Indian Round Table.

Besonders herzlich begrüße ich alle, die zum ersten Mal zu uns gefunden haben, vor allem die Vertreter der jungen Generation, und ich hoffe, dass dieser Abend der Beginn einer langen Verbundenheit und Freundschaft werden möge.

 

Meine Damen und Herren, neue Besen kehren gut, sagt eine deutsche Redensart. Der neue Vorstand der Hamburger DIG hat sich viel vorgenommen, um unsere Arbeit mit neuen Impulsen zu versehen: Wir wollen unsere Kommunikation nach innen und außen intensivieren, zum einen durch unsere regelmäßigen Mitglieder-Rundschreiben und durch unsere monatlichen Mitgliedertreffen, die immer am 3. Mittwoch jedes Monats um 19:30 Uhr im IBIS-Hotel Hamburg-Wandsbek stattfinden, bei denen wir uns über aktuelle Themen austauschen und Aktionen und Initiativen planen und organisieren wollen. Alle Mitglieder und solche, die es werden wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Besonders möchten wir die jüngere Generation von Indern in Hamburg, von deutschen Freunden Indiens und junge Menschen mit indisch-deutschen Hintergrund zur Mitarbeit einladen und unsere Mitgliedschaft in diese Richtung verjüngen. Unser bereits erwähnter Netzauftritt und eine sich schon entwickelnde Facebook-Seite sind auch Mittel, um die Kommunikation mit der jungen Generation aufzubauen.

Auch durch unsere Veranstaltungen wollen wir ein breites Spektrum an Interessenten ansprechen: Neben Kulturveranstaltungen mit traditionellem Hintergrund – wie unserem heutigen Diwali-Fest – möchten wir zunehmend auch Bilder von aktuellen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen im modernen Indien vermitteln.

Dazu gehört unsere Beteiligung an der zur Zeit laufenden Filmreihe „Visham“ mit sehr interessanten indischen Filmbeiträgen zu den Problemen von Menschen mit abweichender sexueller Orientierung, dazu gehört unsere Unterstützung von Filmreihen über Indien im Kommunalen Kino „Metropolis“, mit gesellschaftskritischen und zeitgeschichtlichen Themen. Dazu gehört am 11.11. die deutsche Premier des Films „Live aus Peepli – Irgendwo in Inden“ der Regisseurin Anusha Rizvi, sowie am 22.11. um 17 Uhr „Rare politische Filmdokumente aus Indien und Tibet“, mit einem Bericht über das Leben und die Arbeit des indischen Freiheitskämpfers Subhas Chandra Bose (1943-1945) von Navina Sundaram, sowie eine Reportage über den Dalai Lama in Dharamsala und heimliche Filmaufnahmen über die Situation in Tibet aus dem Jahr 1980.

Flugblätter zu diesen Veranstaltungen liegen beim Einlass hier aus. Sie sollten diese einmaligen Filmerlebnisse nicht versäumen!

Auch möchte ich Sie hinweisen auf die Faltblätter der Bollywood Company Hamburg.

 

Große Aufgaben stehen uns im Jahr 2011 bevor: Zum „Tagore-Jahr“ planen wir gemein­same Veranstaltungen mit den benachbarten DIGs in Schleswig-Holstein, und im Herbst 2011 findet in Hamburg die nächste „India-Week“ statt, an der wir uns auch wieder beteiligen wollen.

 

Meine sehr geehrten Damen und, liebe Freunde!

Wir feiern heute ein frohes Fest aus Anlass der Geburt von Lakschmi, der Göttin des Glücks und des Wohlstands. Glück und Wohlstand sind nicht allen Menschen so beschieden wie den meisten von uns hier, und wir alle wissen, dass es auch in Indien noch große soziale Probleme und Kinder gibt, die in ihrer Entwicklung aufgrund mancher Notlage benachteiligt sind. Die Hamburger DIG und einige ihrer Mitglieder haben sich für verschiedene Projekte in Indien engagiert. So leitet Herr Dr. Helgo Meyer-Hamme seit Jahren mit Erfolg ein Projekt in Kalkutta, bei dem Kinder, die bisher durch Kinderarbeit zum Unterhalt ihrer Familien beitragen mussten, eine Schulausbildung erhalten.

 

Ein ähnliches Projekt wollen wir heute durch eine besondere Spende unterstützen, auf das uns Manik Roy und Tapan Sen aufmerksam gemacht haben, der mir darüber berichtete:

„Seit ein paar Jahren besuche ich eine Schule in der Nähe von Kalkutta, die ich durch meine Freunde kennen gelernt habe. Diese Schule wurde 1977 gegründet und ist leider immer noch nicht staatlich anerkannt, so dass sie auch keine staatliche Hilfe erhält. Damit die Schule am Leben erhalten werden kann, wird sie von einer Gruppe von pensionierten Beamten seit geraumer Zeit finanziell unterstützt, soweit es ihnen möglich ist. Die Schule heißt Rajarampur Secondary School (Mittelschule) und befindet sich in einer ländlichen Gegend.
Die Kinder kommen von weit her, um diese Schule besuchen zu können. Die Schule braucht ca. 30.000 – 40.000 Rupien pro Monat (zwischen 500 und 600 Euro), um die Lehrer zu bezahlen und alle laufende Kosten zu decken. Diese Schule wurde auch von Herrn Roy und mir mehrere Male besucht und wir haben einen guten Eindruck gewonnen, was die Schule leistet. Über die Schulbildung hinaus wird versucht, die Kinder nach dem Schulabschluss in eine Ausbildung zu vermitteln. Auch während der Lehrzeit wird die Versorgung der Schüler gewährleistet. Die Jungen erlernen vorwiegend handwerkliche Berufe, die Mädchen eher soziale Berufe (Krankenschwester etc.). Wenn jemand Kalkutta besucht, ist er herzlich eingeladen sich einen eigenen Eindruck von der Schule zu verschaffen.“

Bitte, unterstützen Sie die „Rajarampur Secondary School“ durch eine Spende! Der Spendenkasten ist hier vorne aufgestellt.

Zuletzt möchte ich allen danken, die dazu beigetragen haben und beitragen, dass wir heute hier dieses schöne Fest zusammen feiern können. Meena Das-Sharma und Shoumo Roy werden uns durch das weitere Programm führen.

Freuen wir uns auf Musik, Gesang und Tanz und auf ein gutes indisches Essen. Und nun wünsche ich uns allen: „Happy Diwali!“

Hans Kaufmann

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Viel Vergnügen mit unserem ersten Exemplar.

Mitglieder-Rundbrief Juli 2010

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